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Fritz Wieninger

In Fritz Wieningers Fässern reifen Rotweine von internatio­nalem Charakter, gekeltert in der Grossstadt.

Während der Ernte ergeht es Fritz Wieninger wie allen Winzern und Weinmachern, die draußen die Früchte des Jahres hängen haben - der richtige Zeitpunkt ist entscheidend. Wieninger und die meisten seiner Wiener Kollegen lassen viele Trauben noch einige Wochen länger hängen, damit der Wein Reife gewinnt.

Die Trauben noch länger hängen zu lassen, ist jedes Jahr ein Vabanquespiel. Zwar gibt es jetzt schon sehr genaue Wettervorhersagen, die meistens stimmen, jedoch gibt es dafür keine Garantie.

Winzer sein, ist in der Erntezeit also kein Beruf für nervenschwache Leute. Erst recht nicht für Wieninger, der mit seinen rund 70 Hektar an beiden Ufern der Donau ordentlich viele Stöcke besitzt. Zwar haben viele Lagen unterschiedliche Positionen und Parzellen, aber wenn ein Unwetter die gesamte Gegend trifft, dann ist das ziemlich egal.

„Es muss munden“, sagt Fritz und keltert eine schmackhafte Wiener Besonderheit - den „Gemischten Satz“. Der Gemischte Satz ist eine Anpflanzmethode, die trinkbare Weine bringen soll, egal wie das Weinjahr ausfällt. In den Rebzeilen stehen, wild zusammengewürfelt, viele verschiedene Sorten. Wenn eine Sorte schwächelt, fällt die andere dafür besser aus. So ein nahezu gefahrlos entstehender Wein konnte freilich nie viel für sich in Anspruch nehmen. Bis Fritz kam, der den regionalsten aller Wiener Weine in die relevante Qualitätsstufe hob. Für einen guten Gemischten Satz braucht man viele Arbeitsstunden und einen Winzer mit Instinkt und Verstand.

 


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